Libra Equinus




Osteopathie 


Weil das Pferd als ein Ganzes funktioniert!
(Pascal Evrard D.O.)

Seit Beginn der Menschheit hat der Mensch immer versucht, die körperlichen Leiden seiner Mitmenschen zu lindern. Es ist ihm schnell klar geworden, daB er mit den Händen heilen und lindern konnte. Alle Bräuche der Menschheit wie Ayurveda, Essenzen, Schamanentum, Druiden, Taoismus und Tibetische Heilkunst haben in verschiedenen Formen Manuelle Therapien durchgeführt.

In der näheren Vergangenheit haben Hippokrates, Gallien, Avicenn und viele andere täglich Gelenke manipuliert, was sie in ihren berühmten Werken geschildert haben. Hippokrates hat sogar gesagt : " Ich schätze die Manuelle Medizin der Ärzte sehr ! .Was also die Schädelmanipulationen und Liquorzirkulation angeht, haben die Osteopathen diese Praktiken nicht erfunden.

(http://www.lobeliabarker.com)
Die manuellen Techniken, die angewendet werden, waren schon in der Blütezeit der Antike bekannt. Der Osteopath hat seinen Ansatz gefunden, in dieser Art und Weise Gesundheit zu verstehen und diese Überlegungen haben zu dem Einsatz der bereits bekannten Idee des Manipulierens geführt. Die Osteopathie ist also keine neue Wissenschaft, im Gegenteil, sie wurde vor hundert Jahren von Dr. Andrew Taylor Still (1828-1917) begründet und steht immer noch in voller Entwicklung.

" Osteopathie " ist ein Begriff, der auf den Einfluss einer Krankheit hinweist, auf die Ursache und die manuelle Behandlung und nicht auf eine Erkrankung oder einen lokalen Schmerz des Knochens. Sie ist die Erforschung bzw. Untersuchung der inneren Auswirkungen, die strukturell bedingt sind. Nach Still waren andere Osteopathen erfolgreich: Littlejohn H., W.G. Sutherland, Magoun H. u.a. In den 70er Jahren hat ein Französischer Tierarzt begonnen, die Osteopathie für den Menschen zu erlernen und auch (mit Erfolg) auf Pferde zu übertragen. Er ist gewisser maßen einer der Pioniere der Pferdeosteopathie in Frankreich. Mittlerweile haben auch andere Osteopathen versucht, die Idee der Behandlung des Menschen auf Pferde zu übertragen.

Die Pferdeosteopathie ist sicherlich kein „Wundermittel”, um alle Probleme im Bereich Pferdegesundheit zu lösen. Sie bietet aber auf jeden Fall eine effektive Methode, um Blockierungen, Verspannungen und Verklebungen zu erkennen und zu beheben. Werden solche, am Anfang meist noch recht harmlosen Einschränkungen aber ignoriert oder nicht erkannt, entstehen daraus fast immer zusätzliche Kompensationsmechanismen und, daraus resultierend, vorzeitige Verschleisserscheinungen und Arthrosen.

Klangmassage                                                    

Was ist Klangmassage?
Bei der Klangmassage werden Metallschalen mit einem Klöppel angeschlagen und zur Vibration gebracht. Sowohl die Schwingungen, als auch der Klang wirken auf den Organismus ein. Diese aus Asien stammende Methode wird mit Therapieschalen durchgeführt, die entweder direkt auf den Körper gestellt werden oder die knapp oberhalb des Körpers, im so genannten "Aurabereich", wirken.

Was bewirkt Klangmassage?
Mit ihrer besonderen Schwingungsqualität und einem umfassenden Klangangebot verbessern diese speziellen Schalen die Körperwahrnehmung und können die Gesundheit fördern. Da die Klangmassage eine ähnliche Wirkung wie die Manuelle Lymphdrainage hat, kann sie als unterstützende Anwendung empfohlen werden. Beide Methoden wirken auf des vegetative Nervensystem, Stauungen werden beseitigt und die körpereigene Immunabwehr gestärkt. Sanfte, gleichmäßige, sich rhythmisch wiederholende Reize führen zu Wohlgefühl und Entspannung.

Welchen Nutzen hat Klangmassage für mein Pferd?
Erfahrungsgemäß reagieren Pferde sehr sensibel und positiv auf eine Behandlung mit Klangschalen. Oftmals wählen die Tiere dabei die "passende" Schale selbst aus, indem sie sich nach dem Anschlagen der Schale dieser entweder ab- oder zuwenden.

Nach der Behandlung berichten viele Reiter, dass ihre Pferde befreit von Verspannungen völlig gelöst und entspannt zu reiten waren. harmonisches Erreichen tiefer Entspannung, da der Ton in physiologische Hörspektrum der Vertrauenslaute eines Pferdes klingt    der Schall druchschwingt Muskulatur, Sehnen, Faszien, Gelenke und Knochen, je nach Klangschale ist somit eine andere Tiefenentspannung erreichbar


Akupunktur                                               http://ttgrafik.files.wordpress.com/2010/04/astrid-reitz-punkte-11.jpg

Stauungen lösen und neue Energie fließen lassen


Der Begriff Akupunktur kommt aus dem Lateinischen "Acus" = die Nadel und "pungere" = Stechen. Mit Akupunktur wurden schon vor 4500 Jahren bestimmte Hautpartien von feinen Nadeln stimuliert um einen heilenden Effekt zu erziehlen. So ist es möglich die Selbstregulation des Körpers gezielt zu beeinflussen.

Ende des letzten Jahrhunderts hat sich die Akupunktur auch als wirkungsvoll für unsere Tiere erwiesen. Der Patient wird individuell in seiner Gesamtheit betrachtet und seine Leiden durch Stimulation der Lebensenergie behandelt.

Bei der klassischen Akupunktur nutzt der Therapeut ca. 360 Punkte, die sich auf sogenannten Meridianen / Leitbahnen befinden. Hier sollte die Lebensenergie ungehindert fließen können, bei einer Stauung dieser Energie kommt es zur Ausbildung einer Krankheit.


Wird ein solcher Stau erkannt, kann der Therapeut durch das Setzen von Nadeln die Stauung auflösen und die Energie kann wieder frei fließen. Die Akupunktur beeinflusst biochemische und physiologische Zustände des Organismus und kann das Gleichgewicht das Körpers wieder herstellen und die Selbstheilungskräfte aktivieren.
Akupunkturbehandlungen dauern in der Regel ca. 20 min und sollten am Anfang 1-2x die Woche durchgeführt werden.

Alternativ können die Akupunkturpunkte auch manuell (Akupressur), mit Laser oder mit Blutegeln stimuliert werden.


                                                                                                      
Blutegel

Hirudo medicinalis

Der medizinische Blutegel "Hirudo medicinalis" wird schon seit mehreren Jahrtausenden in der Medizin eingesetzt.

Der Speichel des Blutegels enthält eine Mischung aus ca. 20 Wirkstoffen wie z. B. Hirudin, Hyaluronidase, Calin, Bdellin, Eglin. Neben der gerinnungshemmenden Wirkung kann diese Wirkstoffkombination Schmerzen und Entzündungen lindern und wirkt gefäßerweiternd und entkrampfend.

Eine Blutegeltherapie dauert zwischen 45 bis 90 min.    

Unsere Stute haben wir am Auge erfolgreich nach schwerem Trauma behandeln können,

klicken Sie auf das Bild und sehen Sie sich das Video an !

Je nach Größe des zu behandelnden Pferdes und Art der Erkrankung werden zwischen 1 bis 10 Blutegel angesetzt.


Der Blutegel nimmt ungefähr das Dreifache seines eigenen Körpergewichts an Blut auf. Nach der Behandlung kann es zu Nachblutungen kommen, die aufgrund der gerinnungshemmenden Stoffe mehrere Stunden anhalten können. Dieser Effekt sollte nicht unterbunden werden, weil er einen wichtigen Teil der Therapie darstellt!

Indikationen:
- Arthritis -> Arthrosen z. B. Spat, Gonarthrose (Kniegelenksarthrose)
-  Podotrochlose (Hufrollenerkrankung)
- Tendinitis (Sehnenentzündung) -> Tendopathien
-  Bandscheibenvorfall
- Kniescheibenprobleme (z. B. blockierte Kniescheibe)
- akute Hufrehe
- Fesselträgerentzündung
- Kissing Spines
- Kreuzverschlag/Lumbago
- Schale (Überbeine an Kron-, Fessel- oder Hufbein)
- Abzesse
- Bursitiden (z. B. Gallen, Genickbeulen)
- Widerristfisteln
- Phlegmone (Einschuss)
- Furunkel & Karbunkel
- Periodische Augenentzündung

                                                               

Homöopathie

"similia similibus curentur"  Zitat von Christian Friedrich Samuel Hahnemann (* 10. April 1755 in Meißen; † 2. Juli 1843 in Paris) Er war ein deutscher Arzt, medizinischer Schriftsteller und Übersetzer. Er ist der Begründer der Homöopathie.

Grundlage für die Wahl eines homöopathischen Mittels ist einerseits die Anamnese und andererseits die Kenntnis der Wirkungen und Symptome, die eine Arznei bei einem gesunden Menschen auslösen kann.

Abhängig von Wirkstoff und Trägersubstanz kann es Umstände geben, die auch gegen die Gabe eines bestimmten homöopathischen Mittels sprechen. Organische Erkrankungen, bei denen eine lebensbedrohliche Verschlechterung vorprogrammiert ist, wie bei bösartigen Erkrankungen, sollten ebenfalls nicht homöopathisch behandelt werden. Als Nebenwirkung sehen Homöopathen eine vorübergehende Verstärkung der Symptome an, welche sie homöopathische Verschlimmerung (auch Erstverschlimmerung) nennen. Die Existenz eines solchen Phänomens ist nicht belegt.

Ein homöopathisches Repertorium enthält eine Sammlung von Symptomen und die dazugehörenden Arzneimittel aus verschiedenen Arzneimittellehren oder Arzneimittelprüfungen. Der Homöopath repertorisiert anhand der Symptome eines Patienten im Repertorium das am häufigsten vorkommende Mittel und kann daraus das „ähnlichste“ Mittel für den Patienten aussuchen.

Impressum

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